Die besten Stromgeneratoren in der Übersicht
Elektrizität brauchen wir heute fast überall. Egal ob es sich um die Notstromversorgung zu Hause oder um den Freizeitstrom beim Camping, Angeln oder auf dem Festival handelt. Mit der rasanten technologischen Entwicklung, die in allen Bereichen unseres Lebens eingezogen ist, steigt auch der Bedarf an Stromversorgung
Doch bei den Stromaggregaten gibt es deutliche Unterschiede und nicht jeder Stromerzeuger ist für jeden Verwendungszweck geeignet. Wir erklären diese wichtigen Details in unserem Artikel, damit du das beste Stromaggregat für deine Zwecke findest.
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Notstromaggregat, Inverter Stromerzeuger & Stromgenerator 2019:
Ratgeber, Test & Vergleich
Ein Notstromaggregat ist eine kleine Anlage, mit der verschiedene Geräte mit Strom beliefert werden können. Größere Aggregate können ganze Gebäude oder Stadtteile mit Strom beliefern. Das Notstromaggregat findet aber auch in immer mehr privaten Haushalten Anwendung. Wenn man für den Kauf eines Notstromaggregates entschieden hat, muss man vorher grundlegend unterscheiden wofür man der Stromerzeuger benutzt werden soll. Das bedeutet die Frage „Welches Stromaggregat brauche ich eigentlich?“ muss man für sich selbst beantworten können.
Der Unterschied der Stromaggregat-Technologie macht sich im Einsatzbereich aber auch im Preis deutlich bemerkbar. Plant man eine Ersatzstromversorgung für sensible technische Geräte wie Handy, Tablet, Laptop & Co, dann sollte man ein Inverter Stromerzeuger wählen, weil diese Technik eine konstante Frequenz von 50Hz unabhägig von der Motordrehzahl des Generators liefern kann. Möchte man jedoch im Camping-Urlaub oder Garten lediglich einen kleinen Kühlschrank oder Beleuchtung betreiben, dann reicht ein Modell ohne Inverter-Technologie, weil hier leichte Frequenzschwankungen keine große Rolle spielen.
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Durch das Notstromaggregat machen sich Haushalte unabhängig vom Stromnetz. Bei einem Stromausfall oder wenn Strom an einem Ort benötigt wird, der nicht ans Stromnetz angeschlossen ist, wie zum Beispiel ein Garten oder ein Campingplatz. An einem Notstromaggregat können in den meisten Fällen gleich mehrere Endgeräte angeschlossen werden. Häufig wird es für eine Musikanlage oder einen elektrischen Grill verwendet. Kleine Geräte sind so leicht, dass man sie leicht transportieren kann. Ein Notstromaggregat sollte immer nach den eigenen Bedürfnissen ausgewählt werden. Bei einem Stromausfall steht in den betroffenen Häusern kein Strom zur Verfügung, um warmes Wasser zu pumpen oder zu kochen. Mit einem Notstromaggregat kann man sich schnell selber helfen.
Ein Notstromaggregat ist ein Gerät, das aus vorhandenen Ressourcen wie zum Beispiel Öl oder Diesel Energie gewinnt. Das Antriebsaggregat ist bei diesen Geräten häufig ein Diesel oder Benzinmotor. Auch ein Generator wird dazu benötigt, um mechanische Energie des Antriebs in eine elektrische Energie umzuwandeln. Derartige stationäre und mobile Geräte können überall dort eingesetzt werden, wo das öffentliche Stromnetz nicht zur Verfügung steht. Die Größe und Leistung von Stromerzeugern kann sehr unterschiedlich ausfallen.
Umso größer das Modell ist, umso mehr Diesel oder Benzin kann eingefüllt und dementsprechend mehr Strom kann erzeugt werden. Für die meisten Einsätze im privaten Bereich sind kleine, mobile Geräte am besten geeignet. Die meisten Modelle werden wie bei einem Motorboot mit einem Seilzug gestartet. Aber auch Geräte, die mit Druckluft oder einem elektrischen Anlasser funktionieren, sind sehr praktisch.
Ein Notstromaggregat kann für eine Grillparty verwendet werden, um eine Licht- oder Musikanlage anzuschließen. Es ist aber auch auf einem Campingplatz oder auf einer Baustelle sehr nützlich, um ausreichend Strom zu liefern. Große Stromerzeuger werden in Krankenhäusern eingesetzt. Somit kann bei einem Stromausfall das Krankenhaus über ein eigenes Stromaggregat versorgt werden. Lebenswichtige Maschinen arbeiten somit ohne Unterbrechung weiter.
Auch das Fehlen eines Notstromaggregats in einem Atomkraftwerk wäre undenkbar. Eine große Anlage sorgt jederzeit dafür, dass immer eine ausreichende Stromquelle vorhanden ist. Der entsprechende Bereich wird unabhängig vom Netzwerk. Auf Konzerten zum Beispiel kann der Stromerzeuger dafür verwendet werden, um zusätzlichen Strom zu generieren.
Damit die benötigte Leistung zur Verfügung steht, sollte man vorab genaue Kenntnis über die Geräte haben, die genutzt werden sollen. Schließlich ist es ein großer Unterschied, ob der Stromerzeuger für einen Herd mit 800 Watt oder eine Bohrmaschine mit 400 Watt benötigt wird. Bei einem Kauf sollte immer auf die Art des Gerätes und die benötigte Leistung geachtet werden. Diese Kriterien stehen in einem direkten Zusammenhang. Bei der Berechnung der benötigten Leistung ist der Ohmsche Verbrauch ein wichtiges Element.
Unter den ohmschen Verbrauch fallen Elektroheizungen, Glühbirnen und vieles mehr. Das sind Geräte, die die gewonnene Energie in eine andere Energieform wie Licht oder Wärme umwandeln sollen. Bei kleinen Geräten ist eine Ausgangsspannung von 230 V üblich. Große Geräte liefern Strom für 400 Volt Steckdosen und sind daher für Drehstrom ausgestattet. Je nach Art der Anwendung unterscheiden sich die Stromerzeuger in ihrer Bauweise. Ein Notstromaggregat mit einem Tank hat natürlich immer nur eine begrenzte Betriebsdauer.
Der Verbrauch des Kraftstoffs eines Stromaggregats lässt sich nicht verallgemeinern. In erster Linie hängt der Verbrauch von der Auslastung des Gerätes und von der Leistungsklasse ab. Ein kleiner, mobiler Generator, der mit Benzin betrieben wird und zur 1kW Leistungsklasse gehört, verbraucht zum Beispiel zwischen 0,5 bis 1 Liter pro Stunde. Bei einem Inverter Stromaggregat kann sich der hochwertige Generator mit der Drehzahl des Motors im Bereich des Verbrauchs anpassen. Ein Inverter benötigt im Vergleich zu anderen Geräten viel weniger Kraftstoff. Neben einem niedrigen Verbrauch sollte aber besonders auf einen qualitativ hochwertigen Strom geachtet werden. Minderwertige Geräte sorgen für Stromschwankungen, was einige empfindliche Geräte dauerhaft schädigen könnte.
Viele namenhafte Hersteller haben sich auf die Herstellung von Notstromaggregaten spezialisiert. Hierzu gehören vor allem Güde und Einhell. Auch Zipper Modelle sind bei vielen Nutzern sehr beliebt. Stomerzeuger der Marke SDMO und von Pramac sowie die ESE Geräte von Endress sind in der Regel etwas teurer. Dafür sind sie im Vergleich mit anderen Modellen aber auch wesentlich leistungsstärker. Aus diesem Grund sind derartige Geräte eher für den professionellen Einsatz gedacht. Güde und Einhell Stromerzeuger dagegen eignen sich für den privaten Gebrauch sehr gut. Beide Hersteller bieten Stromaggregate zum fairen Preis an. Auch die Qualität und Leistungsfähigkeit ist für den Einsatz als Stromquelle für TV, Laptop, Musikanlage oder Lichtanlage perfekt. Viele hochwertige Geräte arbeiten sehr leise, sodass sie auch auf dem Campingplatz genutzt werden können, ohne andere Mitcamper zu stören.
Nachfolgend will ich Ihnen die Top 3 für den typischen Privatgebrauch mitteilen. Möchten Sie weitere Informationen, dann klicken Sie einfach auf das Bild, der Button oder suchen die entsprechende Kategorie oben in der Navigation.
Dieses Notstromaggregat aus dem Haus Denqbar ist unsere besondere Empfehlung und schließt beim Stromerzeuger Vergleich besonders gut ab. Wer sich also ein Notstromaggregat kaufen möchte, der sollte diesen Stromerzeuger besonders begutachten. Für verhältnismäßig wenig Geld erhalten Sie ein sehr qualitatives Produkt. Der Vorgänger, das DENQBAR DQ2800ER wurde vom Fachmagazin „Heimwerker Praxis“ im Stromerzeuger Test mit der Note 1,5 prämiert, erhielt die Auszeichnung „Bestes Werkzeug 2013“ und garantiert mit dem Bundesumweltzeichen „Blauer Engel“ eine besondere Umweltfreundlichkeit. Es handelt sich als um ein direkt von einem Stromerzeuger Test ausgezeichnetes Produkt, das überzeugen kann.
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Wenn Sie auf der Suche nach einem sehr qualitativen, leise laufenden, leichten und trotzdem robusten Notstromaggregat sind, dann ist der Honda EU 20i definitiv eine Empfehlung für Sie. Dieses einphasige Notstromaggregat basiert auf der modernen Inverter-Technologie und sorgt dafür, dass Sie damit auch sensible Geräte wie Fernseher oder Computer betreiben können. Diese brauchen einen besonders „sauberen“ und stabilen Strom und können bei Abweichungen sehr schnell Schäden nehmen. Das kompakte Kunststoff-Gehäuse sorgt für einen ruhigen Lauf und schont somit nicht nur die Nachbarn sondern auch die eigenen Nerven.
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Das aus Preis-Leistungs-Sicht gut abschneidende Notstromaggregat von Eberth arbeitet mit einem luftgekühlten 4-Takt-Benzinmotor und liefert eine Dauerleistung von 2850 Watt. Das Gerät besticht durch eine sehr stabile Bauweise. Hier rüttelt nichts und Angst haben, dass sich etwas löst, muss man auch nicht. Allerdings erhöht sich dadurch auch das Gewicht des Gerätes.
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Notstromaggregate können in Baumärkten, Elektrofachgeschäften, über den Hersteller oder im Online Shop bestellt werden. Ein Online Shop bietet den Vorteil, dass Stromerzeuger direkt miteinander verglichen werden können. Somit wird das richtige Gerät schneller gefunden. In vielen Online Shops sind neben dem Stromerzeuger auch Ersatzteile oder Zubehör erhältlich. Nebenbei bietet ein Online Shop den Vorteil, dass das Gerät nicht im eigenen Fahrzeug transportiert werden muss. Es wird bequem nach Hause geliefert und kann mit wenigen Handgriffen mit Hilfe der Bedienungsanleitung zusammengesetzt werden. Große Stromerzeuger passen meistens nicht in einem klassischen Kofferraum. Der Transport mit einem geliehenen Bully oder Transporter würde weitere Kosten verursachen.
Ein Inverter Notstromaggregat wird im Fachbereich auch als Wechselrichter bezeichnet. Ein Notstromaggregat ist ein elektrisches Gerät, das einen Gleichstrom oder eine Gleichspannung in einen Wechselstrom oder eine Wechselspannung verwandelt wird. Beim Kauf eines Inverter Notstromaggregats ist es wichtig, dass bei einem Inverter der Generator vom Motor getrennt ist. Das bedeutet, dass beide Einheiten nicht mit einer gleichen Frequenz arbeiten müssen. Hier liegt bei vielen anderen Geräten das Problem. Der Motor muss eine konstante Drehzahl liefern, um zum Beispiel 50 Hz Strom erzeugen zu können. Bei einem Inverter Notstromaggregat ist das nicht wichtig. Der nachgeschaltete Generator ist von der Motordrehzahl unabhängig. Dementsprechend kann ein Inverter Gerät durch eine perfekte Sinusspannung immer eine stabile Frequenz liefern.
Ein Notstromaggregat soll – wie der Name schon sagt – Notstrom generieren. Das heißt es soll bei Stromausfall den notwendigen Strom bereitstellen, um eine Minimalversorgung für wichtige Geräte aufrechtzuerhalten. Dafür gibt es grundlegend zwei verschiedene Arten:
Die meisten Stromerzeuger auf dem Markt fallen unter diese Kategorie. Diese Aggregate sind darauf ausgelegt, überall dort Strom zu erzeugen wo keiner vorhanden ist. Das muss nicht immer der klassische Stromausfall sein, sondern kann auch einfach eine Gartenhütte sein, bei der infrastrukturell kein Strom vorhanden ist oder der klassische Wald, der vom Landwirt bewirtschaften werden muss. Strom ist einfach in fast allen Lebenslagen nötig, so eignen sich die mobilen Geräte auch besonders für Camping-Freunde, die unterwegs nicht auf einen gewissen „Luxus“ wie Musik oder Handy verzichten möchten. Diese Art Stromerzeuger sind auf diesen „Mobilitätsvorteil“ hin optimiert und daher meist verhältnismäßig „klein“ bzw. „leicht“ oder haben entsprechende Vorrichtungen, um den Transport zu vereinfachen (zum Beispiel Rollen). Bei Stromausfall muss man ein solches mobiles Notstromaggregat manuell starten (via E-Starter oder Seilzug) und die zu versorgenden Geräte entsprechend anschließen. Der Nachteil allerdings ist, dass diese nicht automatisch die notwendige Stromversorgung übernehmen können und anspringen, sobald der Strom ausfällt. Zudem dürfen mobile Stromerzeuger aufgrund der Abgase nicht im Haus bzw. geschlossenen Räumen verwendet werden. Wegen dieser ganzen Gründe, findet man diese Art Notstromaggregat vorzugsweise bei Privatpersonen oder/und Campinginteressierten. Die meisten hier vorgestellten Notstromaggregate bzw. Stromerzeuger fallen unter diese Kategorie.
Diese Stromerzeuger richten sich meistens an gewerbliche Anwendungen. Man denke da vielleicht an das örtliche Krankenhaus oder an verschiedene Unternehmen. Diese müssen ja trotz Stromausfall weiterbetrieben werden. Solche Geräte werden auf dieser Seite nicht vorgestellt und das hat folgenden Grund: Diese Stromerzeuger müssen speziellen Anforderungen genügen und entsprechend bestimmter Vorgaben dimensioniert werden. Eine Fabrik oder ein Krankenhaus kann halt nicht nur mit einem kleinen mobilen Stromerzeuger, der eventuell 3 kW leistet versorgt werden. Zudem müssen diese Geräte von Fachpersonal installiert, gewartet und geprüft werden, um so eine Garantie für die Funktionstüchtigkeit des Notstromaggregates im Notfall zu gewährleisten. Aufgrund dieser notwendigen Spezifikationen haben ich mich entschlossen, diese Stromerzeuger auf dieser Webseite nicht zu behandeln. Ich empfehlen da ausdrücklich den direkten Gang zum Fachmann. Nur so können Sie individuell beraten werden und das passende Gerät für sich finden.
Als erstes sollten Sie sich über den Zweck klar sein. Wenn Sie sich ein Notstromaggregat kaufen möchten, dann ist Ihnen sicherlich der Grund schon bekannt. Hinterfragen Sie sich trotzdem und überlegen Sie, ob es nicht günstiger wäre, wenn Sie das Aggregat nur mieten. Kleinere Geräte gibt es teilweise schon für 40 € pro Tag zur Miete. Da hat man dann jedenfalls die Garantie, dass diese Stromerzeuger funktionieren und entsprechend gewartet sind. Der Zweck gibt nicht nur den Grund des Kaufes, sondern auch schon einen Impuls, in welche grobe Richtung es gehen soll. Wenn Sie sich ein „richtiges“ Notstromaggregat kaufen möchten, das im Notfall (klassischerweise der Stromausfall) vollautomatisch die Mindestversorgung übernimmt, dann sollten Sie sich auf jeden Fall von einem Fachmann beraten lassen. Warum? Das erfahren Sie hier.
Die Leistung ist in der Regel das wichtigste Kaufkriterium bei einem Notstromaggregat. Hier können Fehlkalkulationen ziemlich viel Ärger verursachen. Daher ist es lohnenswert, diesem Thema spezielle Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Viele Fragen sich immer, ob sie die neue Bohrmaschine, einen Betonschleifer, den eigenen Staubsauger oder einen Fernseher an das Notstromaggregat anschließen können …
Sie müssen sich allerdings in erster Linie vorher im Klaren sein, welche Art von Geräten Sie an Ihrem Notstromaggregat betreiben wollen. Dabei ist vor allem der Unterschied zwischen ohmschen und induktiven Verbraucher relevant. Beispielsweise bietet sich teilweise auch das Anschließen eines Nasssaugers an den Stromerzeuger an, wenn Sie Ihr Auto reinigen wollen. Genau für solche Zwecke sind die Nass-/Trockensauger ideal, doch hin und wieder kann man diese nicht ordentlich mit Strom versorgen. Oder man denkt an die Reinigung beim Hausbau oder generell bei Baustellen. Dort hat man leider nicht sonderlich viele Möglichkeiten, den gewerblich genutzten Nasssauger mit Strom zu versorgen. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, der kann sich bei dem Nasssauger über die Vorteile von Nasssaugern und die beliebtesten Modelle informieren. Bei Ohmschen Verbrauchern (zum Beispiel Backöfen, Herdplatten, Heizspiralen) wird die elektrische Energie nahezu vollständig in eine andere Energieform, zum Beispiel Wärme oder Licht, umgewandelt.
Diese verbrauchen dann nur das, was in der Produktbeschreibung angegeben wird. Sicherheitshalber sollten Sie dennoch immer einen kleinen Puffer einplanen. D.h. wenn Sie eine Kochplatte mit 800 Watt betreiben wollen, dann reicht ein Notstromaggregat mit einer Dauerleistung von 1000-1200 Watt aus.
Induktive Verbraucher hingegen werden von Elektromotoren betrieben und benötigen durch ihren berüchtigten „Anlaufstrom“ anfangs ein Vielfaches der normalen Leistung. Je nach Alter und eingebauten Anlaufstrombegrenzer kann das bis zu dem 6- bis 8-fachen der eigentlichen Leistung sein. (Ich persönlich habe sogar schon mal das 10-fache gelesen, wobei dieses Gerät dann anscheinend aus der Steinzeit kam). Das ist jedenfalls schon eine sehr beachtenswerte Größe, die mit zu berücksichtigen ist. Wenn Sie also beispielsweise eine Bohrmaschine mit 400 Watt betreiben wollen und nicht wissen, wie hoch der Anlaufstrom genau ist, dann sollte Ihr Notstromaggregat schon 2400 Watt (also das 6-fache) leisten können. Weitere typische induktive Verbraucher sind der Rasenmäher, die Flex, Motorsäge oder die Kreissäge.
Neben der Unterscheidung ohmsche, induktive und kapazitive (z.B. Schaltnetzteile oder Kondensatoren) Verbraucher gibt es noch zum Beispiel „sensible“ Verbraucher. Diese zeichnen sich durch eine besondere Empfindlichkeit aus. Darunter fallen beispielsweise Computer und Fernseher. Diese benötigen einen besonders „sauberen“ Strom, da diese sonst schnell Schaden nehmen können. Für diese Geräte empfiehlt sich eigentlich nur ein Notstromaggregat mit Inverter-Technologie. Nur diese Stromerzeuger können den Betrieb von Fernseher und Co. garantieren. Weiterhin sollten Sie darauf achten, ob Sie Geräte mit 400V (Starkstrom) betreiben wollen oder beispielsweise eine Autobatterie laden wollen. Diese braucht dann einen 12V Gleichstromanschluss am Notstromaggregat.
Notstromaggregate werden typischerweise mit Benzin oder Diesel betrieben (Gas ist eher untypisch im privaten Rahmen, daher blende ich es hier aus). Beide Kraftstoffe haben verschiedene Vor- aber auch Nachteile. So sind Benzin-Aggregate zwar günstiger aber auch gefährlicher, während Diesel-Stromerzeuger für ihre Alterungsstabilität bekannt sind.
Sie sollten sich überlegen, wie oft Sie Ihr Notstromaggregat transportieren wollen. Diese Geräte sind mitunter ziemlich schwer und sperrig. Daher wäre ein kleines und leichtes Aggregat zu empfehlen. Die Stromerzeuger von Denqbar, Zipper oder Honda sind hierfür eine sehr gute Adresse, da diese meistens durch ihr geringes Gewicht glänzen.
Stromerzeuger machen Krach. Das ist einfach so. Schließlich müssen diese mit einem Motor betrieben werden. Es gibt allerdings einige Geräte, die mit einer geschlossenen Bauweise (zum Beispiel Kunststoff-Gehäuse) und einem zuschaltbaren „Ökomodus“ die Lautstärke erheblich senken können, sodass diese sogar in Wohngegenden betrieben werden können. Beachten Sie, dass Sie diese Geräte nicht überall und jederzeit betreiben können! Speziell günstigere Geräte mit einer offenen Bauweise machen teilweise echt Krach und dürften in Wohngebieten nur zu verärgerten Nachbar und Anzeigen wegen Ruhestörung führen. Greifen Sie in solchen Fällen daher immer zu einem leiseren Gerät.
Sie haben Ihr Notstromaggregat erworben und wollen nun den Kraftstoff in das Gerät einfüllen … Ohne Trichter macht sich das in der Regel ziemlich schlecht. Schauen Sie daher in der Rubrik „Zubehör“ (oben), ob Sie nicht gleich zusätzlich noch weitere Dinge benötigen.
Der Preis bestimmt meistens auch die Qualität des Produktes. Wie viel Sie ausgeben wollen, hängt natürlich von Ihnen ab. Ich vertrete jedoch das Motto „Wer billig kauft, der kauft zwei mal“, daher empfehle ich, immer auch auf Qualität zu achten. Wenn Sie ihr Notstromaggregat aber nur selten benötigen, dann greifen Sie ruhig zu einem günstigeren Gerät. Andernfalls können Sie auch einfach von einem Stromerzeuger Test sich beraten lassen. In der Regel sind aber die ausgezeichneten Produkte meistens nicht die günstigsten.
Fazit: Bevor Sie sich ein Notstromaggregat kaufen, sollten Sie ausgiebig recherchieren. Nutzen Sie die Informationen dieser Seite, lesen Sie Kundenrezensionen, schauen Sie sich einen entsprechenden Stromerzeuger Test an und setzen Sie sich mit den Herstellerinformationen auseinander. Nur so können Sie eine sehr gute Entscheidung treffen und ein Notstromaggregat erwerben, mit dem Sie nachhaltig Freude haben werden.
Da es immer wieder Fragen bezüglich des Anlaufstroms gibt, möchte ich hier einmal ein wenig Licht ins Dunkel bringen und dabei diese Thematik so einfach wie möglich darstellen. Ich beantworte daher die typischsten Fragen, die mir immer wieder gestellt werden.
Anlaufströme sind ziemlich „gefürchtet“ weil sie beim Einschalten des elektrischen Gerätes ein Vielfaches an Strom brauchen als wenn sie schon im Betrieb sind. Dies betrifft v.a. Geräte mit Elektromotoren wie Bohrmaschine, Flex oder Rasenmäher. Man spricht in diesem Fall von sogenannten induktiven Verbrauchern (mehr Infos dazu bekommen Sie hier).
Dies kann je nach Alter des elektrischen Verbrauchers oder verbauten Anlaufstrom- bzw Einschaltstrombegrenzer um ein Vielfaches höher sein als der benötigte Nennstrom. Wenn es beim Elektromotor vom Hersteller nicht anders angegeben wird, dann rechnet man sicherheitshalber mit dem 6-8-fachen! (manche sprechen auch von 3-5-fachen, ich persönlich würde das 6-fache nehmen) Und das ist echt eine ordentliche Größe, die auf jeden Fall beachtet werden sollte.
Es gibt aber auch zahlreiche Beispiele, die das Ganze etwas relativieren. Hier in diesem Video wird beispielsweise eine Flex mit 1100 Watt problemlos an einem Eberth 3000 betrieben, der 2850 Watt Dauerleistung bringt.
Wenn Sie sich ein Notstromaggregat kaufen oder leihen möchten, dann sollten Sie diesen Sachverhalt mit berücksichtigen und dementsprechend Ihr Aggregat dimensionieren. Wie genau, das erfahren Sie im Leistungsratgeber. Es wäre einfach schade, wenn Ihr Gerät dann bei Einschalten der Bohrmaschine in die Knie geht und Sie diese somit nicht nutzen können.
Um die Sache mit dem Anlaufstrom zu verstehen, möchte ich hier zwei Begriffe einführen:
Der Stator ist mehr oder weniger das Gehäuse und der Rotor das sich drehende Teil. Wenn man einen Motor anschaltet, dann muss dieser Motor erstmal von seiner anfänglichen Trägheit auf seine Nenndrehzahl gebracht werden. (Stichwort „Trägheit der Massen“ – Physikunterricht in der Schule … Na wer erinnert sich noch?). Dieser Vorgang kostet halt richtig Energie, was letztendlich den Anlaufstrom verursacht. Das können Sie sich eventuell wie beim Anfahren vom Auto vorstellen. In der Stadt verbrauchen Sie einfach viel mehr Sprit als wenn Sie konstant eine Geschwindigkeit fahren. Beim Anfahren muss jedesmal wieder das ganze Gewicht des Autos in Schwung versetzt werden und das kostet Energie.
Die Zeitspanne, in der man dem Elektromotor mehr Strom zur Verfügung stellen muss, variiert natürlich von Verbraucher zu Verbraucher. In der Regel ist diese Phase aber nach wenigen Milisekunden bis zu einigen Sekunden vorüber.
Die nützlichen Minikraftwerke sind vielen unterschiedlich harten Belastungen wie Bauschutt, Mörtel oder Farbspritzern ausgesetzt. Zusätzlich kommt noch Trocken/Warm bis Feucht/Kalte Witterung hinzu. Ein Aggregat kann mittels Gas,Benzin oder Diesel betrieben werden. Um eine sichere und lange Lebensdauer zu gewährleisten, benötigt das Notstromaggregatregelmäßig Pflege. Wichtig vorm Erst betrieb, die Bedienungsanleitung durchlesen und bitte die angegebenen Wartungsintervalle des Herstellers einhalten. Somit wird ein Fehl bedienen bei den zuverlässigen Geräten vermieden. Unter der allgemein, elektrischen Sicherheit versteht man die Prüfung auf eventuelle Schäden nach Gebrauch. Defekte Maschinen am Aufbewahrungsort unbedingt mit einem Kennzeichen “ AUSSER BETRIEB“ vermerken. Pflege und Wartung sind von einzelnen Versionen beziehungsweise der Antriebsarten abhängig. Überwiegend sind die vielseitigen und soliden Aggregate auf Baustellen, Flughafen, Krankenhäuser und beim Technischne Hilfswerk im Einsatz. Dies sind aber nur einige der Optionen wo man sie in Betrieb nehmen kann.
Diese kann von Laien wie Profis durchgeführt werden. Bei den mit Benzin Ölgemisch betriebenen Maschinen sollte immer das richtige Mischverhältnis zum Einsatz kommen. Es darf niemals ab gestandener Treibstoff verwendet werden. Das Notstromaggregat stets trocken wie überdacht lagern, nach Gebrauch von Schutz wie Staub reinigen. Den Ölstand und Luft-Filter in regelmäßigen Abständen kontrollieren oder sogar wechseln. Hier gilt der Vorschlag, bei Diesel nach 75-150 Stunden, Benzin nach 100 Stunden diesen auszutauschen, abhängig ob es sich um ein Wasser- oder Luftkühlende Maschine handelt. Tipp: schonendes,trockenes Mikrofasertuch oder Druckluftspray einsetzen. Letzteres eignet sich perfekt, um schwer zugängliche Stellen von Staub zu befreien.
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Die Frage nach der Notwendigkeit eines Inverter Stromerzeugers taucht recht frequentiert auf. Es scheint noch ein wenig Unklarheiten über Inverter Stromerzeuger zu geben, daher möchte ich hier ein paar typische Fragen beantworten. Eins jedoch gleich vorweg: Wenn Sie besonders sensible technische Geräte (z.B. Laptop oder Fernseher) mit Ihrem Stromerzeuger betreiben, dann kommen Sie an einem Inverter Stromerzeuger eigentlich nicht vorbei.
Ein Inverter (oder auch Wechselrichter genannt) ist ein elektrisches Gerät, das Gleichspannung bzw. Gleichstrom in Wechselspannung bzw. Wechselstrom umwandelt.
Man hat bei herkömmlichen Stromerzeugern ein typisches Problem: Der Motor muss konstant eine bestimmte Drehzahl liefern, um 50Hz-Strom gewährleisten zu können. Der Motor bzw. die Drehzahl vom Motor bei einem Inverter Stromerzeuger hingegen ist unabhängig von der Frequenz am Ausgang. So kann der Motor daher einfach entsprechend der Last gefahren werden und man erhält trotzdem eine stabile Frequenz.
Kurze Antwort: Inverter Stromerzeuger liefern „saubereren“ Strom als herkömmliche Stromerzeuger.
Lange Antwort: In dem öffentlichen Stromnetz gibt es Schwankungen, die allerdings von sensibleren technischen Geräten, wie Computern oder Fernsehern, toleriert werden. Herkömliche Stromerzeuger (ohne Inverter) hingegen haben teilweise so starke Schwankungen (sind aber auch Belastungsabhängig), dass sich dies schlecht auf die empfindliche Elektronik dieser technischen Geräte auswirken kann und das zu Schäden oder sogar Ausfällen führen kann. Inverter Stromerzeuger haben durch die spezielle Konstruktion und damit auch die Unabhängigkeit von Motordrehzahl sowie Frequenz einen entscheidenden Vorteil. Diese können nämlich die Versorgung von sensiblen elektronischen Geräten gewährleisten.
Wenn Sie also folgende Geräte mit einem Stromerzeuger oder Notstromaggregat betreiben wollen, dann kommen Sie an einem Inverter eigentlich nicht herum, da nur diese die sichere Versorgung sicherstellen können
Ein Inverter Stromerzeuger arbeitet auf der Wechselrichtertechnologie. D.h. diese Aggregate arbeiten trotzdem mit einem Benzin- oder Diesel-Motor aber Motordrehzahl und die ausgegebene Spannung sowie Frequenz sind voneinander unabhängig und können daher mit verschiedenen Frequenzen betrieben werden. Somit ist es erst einmal egal, wie schnell der Motor läuft und und welche Frequenz dadurch der Generator erzeugt, da anschließend diese Spannung gleichgerichtet und so elektronisch eine stabile Frequenz generiert wird.
Daraus resultiert eine besonders „reine“ und gleichmäßige Spannung was dieses Notstromaggregat besonders empfehlenswert für spannungs-schwankungs-sensible Geräte (z.B. PC, TV) macht. Bei einem Benzin oder Diesel Stromerzeuger ist es nicht selten, dass Spannungsschwankungen auftauchten, die bei einer gewissen Höhe sogar zum Ausfall des betriebenen Gerätes führen können.
Der Stromerzeuger Inverter erlässt sich zudem aufgrund seiner modernen Technologie leise und sauber betreiben.
Ich würde ganz klar immer zu einen entsprechend dimensionierten Gerät von Denqbar greifen. Diese sind aus Preis-Leistungs-Sicht meiner Meinung nach unschlagbar. Es gibt jedoch von Honda sehr qualitative Geräte, die preislich allerdings nicht mehr in der Denqbar-Kategorie liegen. Für die besondern Sparfüchse würde ich entweder ein kleines Denqbar-Geärt oder einen Stromerzeuger von Zipper empfehlen.
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Man findet bei den ganzen Leistungsangaben der Stromerzeuger immer wieder unterschiedliche Angaben. So liest man beispielsweise 3000 Watt, 2,5 kW, 2000 VA oder 1,8 kVA. Doch warum werden für die Leistung bitte zwei unterschiedliche Einheiten (kVA und kW bzw. VA und W) verwendet?
Um das ganze ein wenig aufzudröseln, präsentiere ich Ihnen erstmal ein sehr gut gemachtes Video. (Achtung: Von den Formeln am besten nicht abschrecken lassen – es geht ja ums Verständnis)
Voltampere (VA) ist also die korrekte Maßeinheit für die elektrische Scheinleistung S. Diese wird dann bei Wechselspannungen zur Beschreibung der Anschlussleistung von elektrischen Geräten verwendet.
Ein ohmscher Widerstand setzt seine aufgenommene Leistung (in Watt) vollständig in Wärme um und das nennt man Wirkleistung.
Viele Verbraucher besitzen allerdings neben ohmschen Widerständen auch induktive und kapazitive Anteile. Dadurch ergibt sich zwischen dem Strom und der Spannung eine zeitliche Verschiebung. D.h. Die höchstmögliche Leistung wird eigentlich nie erreicht und daher existiert neben der Wirkleistung auch die Blindleistung. Diese wird quasi mit der Frequenz der Wechselspannung hin- und hergeschoben.
Im Klartext heißt das, dass die Blindleistung vom Stromerzeuger bereitgestellt werden muss, aber im Endeffekt nie verbraucht wird.
Man muss sich das Ganze als ein großes Glas Bier vorstellen. Der Schaum oben drauf sieht zwar gut aus, aber er bringt eigentlich nix (Blindleistung).
Das wirklich wichtige ist der Inhalt des Bieres, dieser „wirkt“ ja letztendlich auch und das ist der Effekt, die man haben möchte (Wirkleistung).
Man bekommt in der Kneipe aber kein Bier ohne Schaumkrone, also muss man sich damit einfach abfinden (Scheinleistung).
Ich hoffe das hat es ein wenig verständlicher gemacht. Ich habe versucht, das ganze Thema sehr stark vereinfacht darzustellen, bin aber auch der Meinung, dass man darüber nicht viel mehr wissen sollte.
Stromerzeuger erfreuen sich in vielen verschiedenen Branchen und Bereichen großer Beliebtheit. Vielfach werden solche Geräte im Bereich Camping eingesetzt, da Strom inzwischen ein essentieller Bestandteil unseres Lebens geworden ist. So möchte man nicht auf den elektrischen Grill am Badesee oder die Musikanlge auf dem Hard-Rock-Festival verzichten.
Auch wenn für viele Camper noch die absolute Maxime das pure Genießen der unverbrauchten Natur ist, so möchten viele selbst draußen nicht auf einen minimalen Luxus verzichten, der in den meisten Fällen an Strom bzw. die Verfügbarkeit dessen geknüpft ist. Wer schon einmal ein Lagerfeuer ohne technische Spielereien entfachen wollte, der weiß wie hilfreich schon kleinere technische Geräte sein können.
Um diese Frage zu beantworten, müssen Sie sich erst fragen, welche Art von Camping Sie präferieren. Es ist ein sehr großer Unterschied, ob Sie mit Ihrem Wohnwagen unterwegs sind, ob Sie einfach mal mit ein paar Freunden an den Baggersee fahren wollen oder ob Sie auf dem bereits oben erwähnten Hard-Rock-Festival Ihre Musik-Anlage möglichst laut laufen lassen wollen. Es gibt jedoch immer gemeinsame Anforderungen, die diese Situationen an ein Camping Stromerzeuger stellen.
So ist meisten die oberste Maxime die Lautstärke und die Transportabilität.
Eins müssen Sie sich von Anfang an gewiss sein: Stromerzeuger (selbst die kleineren Geräte) machen Krach. Es gibt aber einige modernere Geräte, speziell welche von Denqbar, Zipper und Honda, die durch ein spezielles Gehäuse den Lärm deutlich eindämmen. Diese Stromerzeuger haben meistens auch eine „Öko-Funktion“, also einen besonders sparsamen und damit besonders leisen Betrieb, der sich im Bereich Camping als besonders lukrativ erweist. Klar, auf dem Bau spielt Lautstärke eine untergeordnete Rolle, aber in der Natur fällt diese deutlich mehr ins Gewicht.
Die nächste Anforderung wäre die Transportabilität. Viele Stromerzeuger wiegen so viel, dass ein erwachsener Mann diese nicht über eine längere Zeit tragen möchte und auch kann. Es ist daher besonders wichtig, dass Sie sich ein leichteres Gerät heraussuchen. Auch hier fällt die Empfehlung auf Geräte von Honda, Zipper und Denqbar. Diese sind zwar meist nicht so leistungsstark wie beispielsweise ein Rotek- oder Einhell-Diesel-Aggregat, dafür aber viel leichter und einfacher zu transportieren.
Leistungstechnisch müssen Sie sich klar werden, welche technischen Geräte Sie betreiben wollen. Schauen Sie daher in meinem Leistungsratgeber nach, welche Anforderungen Ihr Camping Stromerzeuger erfüllen muss, um beispielsweise Ihren Computer nicht zu beschädigen. Ein weiterer wichtiger Hinweis ist, dass Sie Benzin-Aggregate nicht in Innenräumen verwenden dürfen (das Beste wäre, wenn Sie überhaupt keinen Stromerzeuger im Innenraum laufen lassen)! Das betrifft vor allem Wohnwagenbesitzer. Lassen Sie niemals Ihren Camping-Stromerzeuger im Inneren Ihres Wohnwagen laufen. Die Explosionsgefahr ist extrem hoch und die Abgase sind auch definitiv nichts, was Sie gerne einatmen möchten.
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass ein Camping Stromerzeuger generell ein sehr lukratives Geschenk für Reiselustige und Camper sein könnte? Zugegeben, diese sind für eine kleine Aufmerksamkeit definitiv zu teuer, aber wenn sich mehrere zusammentun, dann kann einem Camping Fan sicherlich ein sehr großer Wunsch erfüllt werden.
Und wenn der Camping Stromerzeuger vielleicht nicht ganz das richtige ist oder unter Umständen doch den preislichen Rahmen sprengt, dann gibt es noch extrem viel weitere Möglichkeiten für Geschenke auf diesem Gebiet. Dabei sind Fremdsprachen-Bücher, Reiseführer und Fotografie-Equipment sicherlich nur die Eisbergspitze. Wenn sich ein paar Anregungen zu dem Thema Reisegeschenke holen möchte, der kann auch einfach mal im Internet danach suchen und findet sicherlich zahlreiche weitere Anregungen.
Um die benötigte Leistung zu bekommen, sollte man schon eine möglichst genaue Kenntnis über die zu betreibenden Geräte. Es ist ein großer Unterschied ob Sie eine Herdplatte mit 800 Watt oder eine Bohrmaschine mit 400 Watt betreiben wollen. Unterscheiden muss man da in erster Linie zwischen der Art des Gerätes (Verbrauchers) und der benötigten Leistung. Diese stehen in einem engen Zusammenhang. Wie genau, das erfahren Sie hier.
Da die Unterscheidung ziemlich wichtig ist, möchten wir Ihnen hier ein paar Anregungen zum selber überprüfen geben:
➥ Sellen Sie sich vor Sie sind ein ambitionierter Heimwerker und basteln sehr gerne an unterschiedlichsten Dingen in Ihrer Garage herum. Dafür verwenden Sie viele verschiedene Geräte und haben sich neuerdings einen Bürstenschleifer zugelegt. Solche elektrischen Geräte sind vor allem relevant, wenn es um das Glätten verschiedenster Oberflächen geht.
Mit einem Bürstenschleifer können Sie also Materialien wie Holz, Glas oder sogar Metalle glätten. Das Grundprinzip ist dabei ähnlich wie bei einer Schleifmaschine, nur dass bei einem solchen Schleifer verschiedenste Bürsten (je nach zu glättendem Material) in Rotation versetzt werden. Besonders beliebt sind dabei die Geräte von den sehr bekannten Firmen Makita oder Bosch und werden vorrangig von Unternehmen genutzt, die Kunststoff be- oder verarbeiten und/oder Handwerkern, die öfters verschiedenste Oberflächen bearbeiten.
Jetzt ist die Frage an Sie: Um welche Art der Verbaucher handelt es sich bei einem Bürstenschleifer? Wenn Sie die Antwort nicht kennen und nicht wissen, was Sie bei dieser Art Verbraucher beachten sollten, dann hilft Ihnen dieser Ratgeber definitiv weiter.
Man unterscheidet grundsätzlich unterschiedliche Arten von Verbrauchern. Wichtig sind dabei ohmsche, induktive, kapazitive und „besonders sensible elektronische Geräte“.
Unter die ohmschen Verbraucher fallen v.a. Glühbirnen, Elektroheizungen usw. , also Geräte, die die aufgenommene Energie nahezu vollständig in eine andere Energieform wie Wärme oder Licht umwandeln. Bei solchen Geräten müssen Sie eigentlich kaum etwas beachten. Ihr Stromerzeuger sollte etwas mehr Leistung erbringen können als Sie letztendlich verbrauchen. Hier hat sich das einfache Aufaddieren von einem Viertel bewährt. Wenn Sie also eine Herplatte mit 800 Watt betreiben wollen, dann addieren Sie ein Viertel (200 Watt) und wissen, dass Ihr Stromerzeuger 1000 Watt leisten sollte.
Induktive Verbraucher (Bohrmaschine, Flex, Rasenmäher, Waschmaschine …) werden von einem Elektromotor betrieben und haben anfangs ihren berüchtigten „Anlaufstrom“, der sogar je nach Alter oder eingebauten Anlaufstrombegrenzer bis zu 6-8 Mal (bei steinzeitlichen Geräten sogar bis zu 10 Mal!) höher sein kann als der Nennstrom, der im später Dauerbetrieb verbraucht wird! Dies bedeutet, dass die Leistung des Notstromaggregates entsprechend überdimensioniert sein sollte. Hier gibt es allerdings unterschiedliche Angaben. Manche sprechen von 3-5 mal und manche von 6-8 mal. Ich persönlich denke, dass die 6-fache Dimensionierung bei modernen Geräten ausreicht. Diese haben in der Regel einen Einschaltstrombegrenzer, der die ganze Problematik etwas eindämmt.
Vielleicht ein Beispiel: Sie möchten eine Heckenschere mit 400 Watt betreiben. Da Sie nicht pauschal sagen können, wie hoch der Anlaufstrom nun sein wird, so sollten auf eine ausreichende Dimensionierung achten. Ihr Stromerzeuger sollte grob dann schon 2.400 Watt leisten können. Das hängt natürlich sehr von Ihrer Heckenschere ab und wie stark der Anlaufstrom dieser nun konkret ausfällt, vielleicht würden sogar 2.200 Watt reichen, unter Umständen bräuchten Sie jedoch mehr.
Es gibt aber auch zahlreiche Beispiele, die das Ganze etwas relativieren. Hier in diesem Video wird beispielsweise eine Flex mit 1100 Watt problemlos an einem Eberth 3000 betrieben, der 2850 Watt Dauerleistung bringt.
Anlaufströme können mitunter reduziert werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Unter kapazitive Verbraucher fallen Schaltnetzteile oder Kondensatoren. Diese sind aufgrund der „Ladefunktion“ kritische Verbraucher. Hier empfiehlt es sich, die Herstellerangaben zu beachten.
Unter diese Gruppe zähle ich Geräte, die einen besonders „sauberen“ Strom benötigen. Darunter fallen Fernseher, Computer oder HiFi-Anlagen. Diese Geräte können bei Spannungsschwankungen sehr schnell Schäden nehmen oder gänzlich kaputt gehen. Für diese Geräte gibt es eigentlich nur eine wirklich sinnvolle Lösung: Inverter Stromaggregate. Diese erzeugen durch eine spezielle Innovation besonders „saubere“ und „reine“ Spannung. Typische Stromerzeuger, die nicht unter die Inverter Technologie fallen, können dies nicht gewährleisten.
Ist Leistung eigentlich gleich Leistung? Klare Antwort: Jein. Man unterscheidet unterschiedliche Arten von Leistung. So gibt es Schein-, Blind- und Wirkleistung. Diese verhalten sich so:
Scheinleistung („S“)= Wirkleistung („P“) + Blindleistung („Q“)
(Achtung: physikalisch eigentlich nicht ganz richtig, korrekt wäre: S² = P² + Q², aber es geht ja um’s Verständnis)
Da ein Bild mehr als 1000 Worte sagt, verdeutlicht ein Video diesen Sachverhalt wahrscheinlich noch viel mehr:
Tipp: Achten Sie nicht auf die Formeln, es geht ja ums Verständnis
Relevant wird diese Thematik eigentlich nur bei induktiven und kapazitiven Verbrauchern. D.h. je induktiver oder kapazitiver ein Verbraucher ist, desto mehr Leistung muss erzeugt werden (die Blindleistung und demzufolge die Scheinleistung muss also höher sein). Man braucht also bei solchen ganz einfach mehr Leistung als diese typischerweise verbrauchen. Bei ohmschen Verbrauchern ist das nicht relevant, weil die Scheinleistung der Wirkleistung entspricht. Puh, ich weiß – komplexe Thematik …
Achten Sie einfach bei ohmschen und induktiven Verbrauchern auf eine ausreichende Mehrleistung. Das müssen Sie ja sowieso wegen des Anlaufstroms machen.
Sind Stromerzeuger leise oder doch eher laut? … Stromerzeuger machen „Krach“! Das ist einfach so, schließlich werden die Aggregate mit Motoren betrieben und müssen ja einiges leisten, damit Sie Ihren Strom bekommen. Für mich als Musiker ist das Gehör und die Lautstärke ja ein besonders sensibles Thema, deswegen empfinde ich es auch als besonders wichtig, sich dazu mal Gedanken zu machen.
Doch vorher nochmal zum Verständnis ein kleines Video über das Thema „Leistung“. Man täuscht sich öfters, wie viel eigentlich dahinter steckt und wie viel der Motor dann doch arbeiten muss (und demzufolge Geräusche produziert).
Interessantes Video über „Leistung“ als kurzer Einschub
Um zu verstehen, wie viel Leistung durch ein solches Notstromaggregat eigentlich freigesetzt wird hier mal ein kurzer Vergleich mit einem Toaster.
Es gibt jedoch Hersteller, die besonders bemüht sind, ihre Stromerzeuger leise zu machen. Für einen schnellen Überblick schauen Sie doch einfach in meinem großen Vergleich vorbei. Dort erfahren Sie mehr über die vom Hersteller angegebenen Lautstärkewerte und können so verschiedene Produkte gegeneinander abwägen.
Einen Großteil unserer Umwelt nehmen wir über unser Ohr wahr. Also warum sollten wir uns dann nicht ein paar Gedanken um dessen Gesundheit bzw. Wohlbefinden machen?
Bereits niedrige Lautstärken (z.B. 30dB – Lautstärke von Flüstern) können für eine beeinträchtigte Nachtruhe sorgen. Nicht relevant denken Sie? Nun, Ja und Nein: Stellen Sie sich vor, sie müssen Ihr Notstromaggregat die Nacht über aus welchen Gründen auch immer laufen lassen. Besonders erholsam werden Sie dann sicherlich nicht schlafen können, selbst wenn Ihr Stromerzeuger leise ist, es sei denn Sie gehören zu der Gruppe, die selbst neben einem Sägewerk noch ruhig schlafen können.
Bei etwa 60dB* liegt ein durchschnittliches Gespräch, ca. 80dB* laut ist eine verkehrsreiche Straße und etwa 90dB* Lautstärke produziert ein LKW. Quelle: https://www.gesundheit.de/medizin/gesundheit-und-umwelt/laerm-und-gesundheit/laerm-macht-krank
„Der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) zufolge darf der Beurteilungspegel in Arbeitsräumen, bezogen auf acht Stunden, höchstens 85 dB(A) betragen. Diese Anforderung ist mit der Umsetzung der EU-Richtlinie 2003/10/EG zum Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Lärmeinwirkungen in deutsches Recht übernommen worden (LärmVibrationsArb SchV).“ Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/laermwirkung/gehoerschaeden.
D.h. ab einer Lautstärke von 85dB wird es schon nach dem Gesetzgeber kritisch. Zum Vergleich: Die Lautstärke des Berlan BSTE3000 ist bei Amazon mit 91 dB (Lpa) / 96 dB (Lwa) angegeben (die Lautstärke nimmt natürlich mit der Entferung ab, z.B. die Lautstärke des Eberth 3000 beträgt laut Amazon in 7 Meter Entfernung nur noch 69dB – das ist für einen typischen Stromerzeuger leise). Demzufolge befinden wir uns schon in einem nicht ganz ungefährlichen Bereich, den man als Arbeitnehmer bei einem 8 Stunden-Tag nur mit entsprechendem Gehörschutz ausgesetzt sein darf. Inwieweit Sie sich dem aussetzen wollen ist natürlich Ihre Sache, dennoch sollten Sie vor dem Kauf entsprechende Überlegungen zur Lautstärke Ihres Notstromaggregates beachten. Gesundheitlich sind Sie vermutlich nicht direkt betroffen, aber Ihre Nerven werden Ihnen danken, wenn Sie sich nicht dauerhaft dem Geräusch eines Motors aussetzen.
Setzen Sie sich mit dem Thema auseinander und treffen Sie entsprechende Vorsichtsmaßnahmen. Sie finden dazu in der Rubrik „Zubehör“ einige hilfreiche Empfehlungen. Viele Hersteller haben sich dem Thema angenommen und achten auf Lautstärkereduktion bei Ihren Produkten. Schauen sie im großen Vergleich welche Produkte als besonders leise gelten.
Welches Motoröl ist nur das Richtige für das Notstromaggregat? Was gibt es zu beachten und welche Arten unterschiedet man überhaupt. Hier gibt es die Antworten.
Vorweg noch ein paar Infos:
Die hier getroffenen Aussagen gelten für die meisten mobilen 4-Takt-Notstromaggregate auf dieser Webseite. Das diese Webseite thematisch überwiegend auf die mobilen, luftgekühlten Stromerzeuger fixiert haben, können die Aussagen auf verschiedene Geräte übertragen werden, es sollten jedoch immer die Herstellerangaben beachtet werden. Noch ein Hinweis: Es gibt immer einen Fortschritt und auch Öl entwickelt sich weiter, daher erhebt dieser Beitrag nicht den Anspruch auf 100-prozentige Aktualität (wir wissen ja nicht, wann Sie dies hier lesen).
Der Unterschied bei diesen beiden Varianten liegt ganz grob gesagt in der Fließzäghigkeit. Während bei Einbereichsölen die Fließzähigkeit „festgesetzt“ ist und man somit für verschiedene Temperaturen und Anwenungen verschiedene Öl benötigt, so erreicht man bei den Mehrbereichsölen durch die Zugabe von verschiedenen Additiven (z.B. Polymere) eine verbesserte Schmierfähigkeit bei niedrigeren Temperaturen (das schont zum Beispiel den Anlasser beim Kaltstart) sowie bei höheren Motor- bzw. Außentemperaturen.
Der für uns wichtige Unterschied ist eigentlich nur, dass Mehrbereichsöle im Winter und im Sommer verwendet werden können. Da das Notstromaggregat im Winter und Sommer einsatzfähig sein muss, sind Mehrbereichsöle Wahl Nummer Eins.
Die typischen Begriffe wie 10W40 oder 10W30 richten sich nach der Viskositätsklassifikation der SAE (Society of Automotive Engineers). Dabei handelt es sich um ein Institut, welches Normen für Öle festlegt.
Die typische Klassifikation sieh so aus: SAE AW B (z.B. SAE 10W 40)
Die erste Zahl (A) kann Werte zwischen 0 und 25 annnehmen und wird als „Niedrigtemperatur-Viskosität„. D.h. diese gibt an, wie flüssig das Öl bei niedrigen Temperaturen ist. Die zweite Zahl (B) kann Werte zwischen 20 und 60 annehmen und wird als „Hochtemperatur-Viskosität“ bezeichnet. D.h. diese gibt wiederum an, wie zäh oder flüssig das Öl bei hohen Temperaturen ist. Ganz allgemein bedeutet eine niedrigere Zahl eine geringere Viskosität, also Zähigkeit, und gewährleistet damit einen leichteren Lauf des Motors. Allerdings ist es dann auch nicht so „belastbar“.
Bsp. 5W50 ist bei Kälte flüssiger aber bei Wärme zäher als 10W40
Grundsätzlich hat man diese Optionen:
Auch wenn für einen normalen Betrieb mineralische Öle vollkommen ausreichen, so empfehlen jedoch viele Hersteller (z.B. Denqbar) die Verwendung von vollsynthetischen Ölen, da es sonst du Ablagerungen kommen kann.
Für einen typischen Betrieb in beispielsweise Deutschland, ist ein mineralisches Öl (z.B. 15W 40) völlig ausreichend. Das teilsynthetische Allerweltsöl 10W 40 eignet sich genauso gut und ist auch preislich nicht wirklich weit vom 15W 40 entfernt. Sollten die Außentemperaturen wärmer werden (> 35 Grad Celsius), dann empfiehlt sogar sich die Verwendung von 10W 50, damit der Schmierfilm nicht reißt.
Wir empfehlen jedoch 10W 30 oder 10W 40. Nehmen Sie zudem keine eindeutlig fachspezifisches Öl wie „Das perfekte Motoröl für Rennmotorräder“ sondern greifen Sie lieber zu einem guten Allrounder. Die Bezeichnungen varriieren hier sehr stark aber Begriffe wie „Mehrzweck“, „Universal“ oder „Allrounder“ sind in der Regel eine gute Adresse. Unserer Meinung nach sollten Sie dennoch ein qualitatives also höherpreisiges Produkt erwerben, damit Sie einfach länger Freude haben. Wenn Sie Ihr Notstromaggregat aber sowieso nur 4/5 Mal im Jahr laufen lassen, dann greifen Sie ruhig zu einem günstigeren Produkt.
In der Regel empfehlen aber gute Hersteller über passende Öle. Daher ist es ratsam in den Artikelbeschreibungen nach Hinweisen darauf zu suchen. Die Firma Denqbar selbst gibt auf ihrer Internetseite die Eselsbrücke „dass je niedriger die erste Zahl und je höher die zweite Zahl ist, desto geeigneter ist das Öl“.
Quellen:
http://www.powerforen.de/thema/das-richtige-motorenoel-fuer-unsere-generatoren.243551/
http://www.motoroel-test.com/wofuer-steht-die-abkuerzung-sae/
https://www.denqbar.com/blog/Tipps-amp-Tricks-Welche-Ouml-lsorte-ist-die-Richtige/b-49/
Ein Notstromaggregat ist ein Gerät, mit dessen Hilfe unabhängig von traditionellen Quellen Strom erzeugt werden kann. Somit ist er hervorragend zum mobilen Einsatz geeignet, um zum Beispiel auf noch nicht erschlossenen Grundstücken die unterschiedlichen Baugeräte betreiben zu können. Doch Vorsicht: Nicht jedes Notstromaggregat kann auch für jedes Endgerät verwendet werden. In diesem Artikel geht es daher um die Frage, was man beachten muss, wenn man einen Rasenmäher mit einem Notstromaggregat betreiben möchte.
Strom betriebene Endgeräte unterscheidet man nach der Art ihres Verbrauchs. So werden diese Geräte in kapazitive, ohmsche und induktive Verbraucher eingeteilt.
Für diesen Aspekt bei Notstromaggregaten haben wir allerdings schon alle relevanten Informationen in unserem Wie viel Leistung braucht ein Notstromaggregat Bereich zusammengefasst.
Ein Elektromotor besteht unter anderem auch aus einem um sich selbst rotierenden Bauteil. Beim Einschalten des Motors beginnt dieses sich zu drehen. Dabei benötigt es eine gewisse Zeit, um die volle Umdrehung und somit die volle Leistung zu erhalten. In dieser Zeit wird ein erhöhter Stromverbrauch benötigt, der sogenannte Anlaufstrom. Je nach Alter und Bauweise des Endverbrauchers kann der berüchtigte Anlaufstrom um ein Vielfaches höher ausfallen als der Stromverbrauch beim späteren Betreiben des Geräts. Wie hoch der individuelle Anlaufstrom ist, kann demnach nicht pauschal beantwortet werden. Klar ist nur, dass er umso höher ist und länger dauert, je älter der Endverbraucher ist. Bei neuen Elektrogeräten werden zumeist Frequenzumrichter, Stern-Dreieck-Anlaufschaltungen oder spezielle Einschaltstrombegrenzer eingebaut beziehungsweise verwendet, um den Anlaufstrom und seine Dauer zu minimieren. Die Zeitspanne, in der ein Elektromotor Anlaufstrom benötigt, kann von einigen Millisekunden bis zu wenigen Sekunden dauern.
Um zu errechnen, ob ein Endgerät wie ein Rasenmäher für ein bestimmtes Notstromaggregat geeignet ist, sollte man die Leistung der jeweiligen Geräte kennen und beachten. Die individuelle Leistung wird in Watt angegeben. Erfahrungswerte haben gezeigt, dass in der Regel eine 6-mal höhere Watt Leistung ausreichend ist, um ein Endgerät wie den Rasenmäher mit einem Notstromaggregat betreiben zu können. Moderne Rasenmäher benötigen dank neuester Technik mitunter nur eine 3 fache Wattleistung zum Starten des Elektromotors.
Ebenfalls zu beachten ist dabei die Qualität des Rasenmähers. Qualitative Rasenmäher zeichnen sich besonders durch ihre Effizienz aus. Solche Rasenmäher benötigen einfach weniger Strom beim Start und auch beim Betrieb. Es lohnt sich also auch generell, ein solchen Rasenmäher zumindest mal genauer zu begutachten.
Anlaufstrom entsteht beim Einschalten von elektrischen Geräten und wird solange benötigt, bis die jeweiligen Elektromotoren ihre volle Leistung erreicht haben. Der Anlaufstrom ist um ein Vielfaches höher als die später benötigte Leistung in Watt und im Dauerbetrieb. Ob ein Notstromaggregat für einen Rasenmäher verwendet werden kann, richtet sich nach den typischen Eigenschaften sowohl des Notstromaggregates als auch des Rasenmähers und kann nicht pauschal beantwortet werden.
Bei neueren Rasenmähern mit beispielsweise 1500 Watt sollte jedoch ein Notstromaggregat mit 2200 Watt Leistung ausreichen. Vorsicht ist bei preiswerten oder qualitativ minderwertigen Stromgeneratoren geboten, da diese bei Endgeräten wie dem Rasenmäher manchmal wegen ihrer induktiven Last Schwierigkeiten machen können.
Um sicher zu gehen, ob ein bestimmtes Notstromaggregat für den eigenen Rasenmäher geeignet ist, kann der Hersteller der Notstromaggregate kontaktiert werden. Dieser wird gerne Auskunft über die erforderliche Watt Leistung erteilen. So verhindert man mitunter teure Fehlkäufe und kann lange Freude an seinem neuen Notstromaggregat haben.
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